kritik zu *cafè ed sanders*

sbw Theaterfestival 2012: Café Ed Sanders

sbw2012-003Kurzkritik zur Eröffnungsvorstellung “Café Ed Sanders” am 21. September 2012 beim Szene Bunte Wähne Festival 2012 in Horn.

Die jungen Hunde von Ed Sanders, mannhaft und zart, bauen sich ein Café als Begegnungsstätte: Tänzer und Musikanten, Person-auf-den-Tisch und Person-unter-dem Tisch”, heißt es im Programmheft zum Stück. Zu sehen bekommt man zunächst einmal große Scheinwerfer links und rechts von der Bühne, gelbe und weiße Spots von oben, rechts ein Gerüst mit Schnürlvorhang, der den Eingang markiert, im Hintergrund die Band. Das ist das Café Ed Sanders, wo Tanz und Musik sich gleichzeitig begleiten und konterkarieren. Im steten Wechsel führen Musiker und Tänzer durch den Abend, die Rollen wechseln wie die Kostüme. Eine klare Führung gibt es nicht, teils gleiten die Szenen nahtlos ineinander über, teils lösen sie einander nahtlos ab. Die acht Künstlerinnen und Künstler der holländischen Gruppe De Dansers eröffneten das 22. Theaterfestival in Horn mit einem gekonnten Mix aus Konzert und Tanzperformance mit Mateu Cañellas Sureda, Guy Corneille, Daan Crone, Steffi Jöris, Maartje Pasman, Josephine van Rheenen, Brian Tjon Tjauw Liem und Hans Vermunt. (Text: Anne Aschenbrenner; Foto: sbw)

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