Ist das Kunst oder hat das ein Affe gemacht?

Hochintellektuell präsentiert sich „Poetiken des Materials”, die erste Ausstellung zu zeitgenössischer Kunst im Leopold Museum. Abschrecken lassen soll man sich davon aber nicht: Wer hartnäckig am Schauen bleibt, wird auch belohnt.

Der Aktionist als Märchenerzähler

Die Neue Galerie Graz zeigt erstmals Bücher, Bilder und Spiele, die Günter Brus für seine Tochter gestaltet hat, und verweist auf die einfühlsamen Seiten des Künstlers. „Schneckenhaus und Glitzerstein“ ist eine visuelle, surreale Traumwelt zum Eintauchen.

Kunst für jedermann

Kunst im öffentlichen Raum ist nicht nur Zierde, sondern ein Statement: Zeitgenössische Kunst soll allen zugänglich gemacht werden. Städte erhalten so auch die Möglichkeit ein modernes Gesicht zu zeigen. Einladung zum Spazierengehen und Entdecken.

Deutsche Mythen in Holz geschnitten

Er selbst zählt zu den Stars im Kunstbetrieb, seine Holzschnitte beeindrucken vor allem in ihrer Monumentalität: Die Albertina widmet Anselm Kiefer eine Ausstellung und zeigt mit dessen Arbeiten Vielschichtigkeit und Verflechtungen in Kiefers Werken.

Shakespeare schadet. Nicht.

Die Aufregung, die eine Shakespeare-Inszenierung im vergangenen Jahr in der Wiener Schulverwaltung ausgelöst hat, hat sich mittlerweile gelegt. Das Wiener Klassenzimmertheater darf “Hamlet Generation XYZ” auch im Shakespeare-Jahr – am 23. April jährte sich sein Todestag zum 400. Mal – zeigen. Für Jugendliche eine empfehlenswerte Bearbeitung.

Wien: Inspiration und Einnahmequelle

Alltag, Kunst und Politik verwebt die Ausstellung „O. R. Schatz & Carry Hauser“ im Wien Museum und beleuchtet anhand der Biografien und Werke der beiden Wiener Maler ein Stück Stadt-Geschichte – kulturhistorisch interessant und charmant gestaltet.